Allgemeine Geschäftsbedingungen
Gültig ab 6. April 2026
1. Einleitende Bestimmungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") der Gesellschaft Logyloop s.r.o., mit Sitz in Karpatské námestie 7770/10A, 831 06 Bratislava, Slovenská republika, IČO: 57 556 148, E-Mail: info@logyloop.com (nachfolgend „Anbieter"), regeln die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien bei der Erbringung von Dienstleistungen in folgenden Bereichen:
- ERP-Systeme
- CRM-Systeme
- KI-Lösungen und Automatisierung
- Individuelle Softwareentwicklung
- Beratung und Consulting
- Systemintegration
- Datenmigration
2. Vertragsschluss
Das Vertragsverhältnis zwischen Anbieter und Kunde entsteht durch:
- Unterzeichnung eines schriftlichen Vertrags durch beide Parteien, oder
- Schriftliche Auftragsbestätigung durch den Anbieter.
Angebote des Anbieters sind 30 Tage ab Erstellung gültig, sofern nicht anders angegeben.
3. Leistungsumfang
Der Anbieter verpflichtet sich, die Leistungen im vertraglich vereinbarten Umfang zu erbringen. Die regulären Arbeitszeiten sind an Werktagen von 9:00 bis 17:00 Uhr MEZ.
KI-basierte Dienste werden „wie besehen" (as is) bereitgestellt. Die Ergebnisse der KI hängen von der Qualität der Eingabedaten und dem aktuellen Stand der Modelle ab.
Implementierungsprojekte umfassen ein Abnahmeprotokoll, dessen Unterzeichnung die Abnahme des Werks durch den Kunden bestätigt.
4. Preise und Zahlungsbedingungen
- Alle Preise verstehen sich zuzüglich Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
- Der Anbieter kann eine Vorauszahlung von bis zu 50 % des vereinbarten Preises verlangen.
- Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum zahlbar.
- SaaS-Dienste werden je nach gewähltem Tarif monatlich oder jährlich abgerechnet.
- Bei Zahlungsverzug ist der Kunde verpflichtet, Verzugszinsen in Höhe von 0,05 % des ausstehenden Betrags pro Verzugstag zu zahlen.
5. Rechte und Pflichten des Anbieters
- Der Anbieter verpflichtet sich, Dienstleistungen fachgerecht und nach dem aktuellen Stand der Technik zu erbringen.
- Für SaaS-Dienste garantiert der Anbieter eine Verfügbarkeit von mindestens 99,5 % pro Kalendermonat (ohne geplante Wartungsarbeiten).
- Der Anbieter ist berechtigt, Unterauftragnehmer einzusetzen, wobei die Verantwortung für die Qualität der Leistungen beim Anbieter verbleibt.
- Geplante Wartungsarbeiten werden mindestens 48 Stunden im Voraus angekündigt.
6. Rechte und Pflichten des Kunden
- Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter die für die ordnungsgemäße Leistungserbringung erforderliche Mitwirkung zu gewähren.
- Der Kunde stellt die für die Projektrealisierung erforderlichen Systemzugänge bereit.
- Der Kunde ist zur fristgerechten und ordnungsgemäßen Zahlung verpflichtet.
- Der Kunde ist verpflichtet, Mängel unverzüglich zu melden.
7. Geistiges Eigentum und Lizenzen
Sämtliche Rechte des geistigen Eigentums an vom Anbieter erstellten Lösungen verbleiben beim Anbieter, sofern vertraglich nicht anders vereinbart.
Der Kunde erhält eine nicht-exklusive Lizenz zur Nutzung der gelieferten Lösung im vertraglich vereinbarten Umfang.
- Der Kunde darf ohne Zustimmung des Anbieters kein Reverse Engineering, keine Dekompilierung und keine Modifikation der gelieferten Software vornehmen.
- Nach Vertragsende hat der Kunde Anspruch auf Export seiner Daten in einem Standardformat.
8. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der anderen Partei geheim zu halten. Die Vertraulichkeitspflicht gilt für einen Zeitraum von 3 Jahren nach Beendigung des Vertragsverhältnisses.
9. Haftung
Die Gesamthaftung des Anbieters für Schäden ist auf den Betrag begrenzt, der den Zahlungen der letzten 12 Monate der Vertragslaufzeit entspricht.
Der Anbieter haftet nicht für:
- Schäden durch unsachgemäße Nutzung der Dienste durch den Kunden
- Schäden infolge höherer Gewalt
- Mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn
- Vertrauen auf die Ergebnisse von KI-Diensten bei Geschäftsentscheidungen
10. Laufzeit und Kündigung
- Ein auf unbestimmte Zeit geschlossener Vertrag kann mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten gekündigt werden.
- Bei monatlich abgerechneten SaaS-Diensten beträgt die Kündigungsfrist 1 Monat.
- Eine sofortige Kündigung ist bei einem Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen oder bei wesentlicher Vertragsverletzung möglich.
11. Höhere Gewalt
Keine der Parteien haftet für die Nichterfüllung von Verpflichtungen, wenn deren Erfüllung durch höhere Gewalt unmöglich gemacht wird (Naturkatastrophen, Krieg, Pandemie, behördliche Maßnahmen, Ausfälle Dritter usw.).
12. Schlussbestimmungen
Diese AGB unterliegen dem Recht der Slowakischen Republik, insbesondere dem Gesetz Nr. 513/1991 Slg. (Handelsgesetzbuch) in der geltenden Fassung.
Etwaige Streitigkeiten werden vor dem zuständigen Gericht in Bratislava verhandelt.
Kontakt: info@logyloop.com